KinderServer: Sicherer Netzzugang für Kinder

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Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat in Berlin den „KinderServer“ vorgestellt. Das gemeinsame Projekt des Kinderseiten-Netzwerks Seitenstark, der Länderaufsichtsbehörde jugendschutz.net, der Initiative FragFinn, der Kinder-Suchmaschine Blinde Kuh und des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft eco, soll einen sicheren Surfraum für Kinder bis zwölf Jahre schaffen.

KinderServerDie Installation ist  einfach und für mobile Geräte bietet der KinderServer eine App. Technisch wird der Netzzugang dadurch gesichert, dass zwischen der Internet und den Rechner des Kindes ein Proxy-Server geschaltet wird. Dieser ermöglicht den Kindern nur das Ansurfen geeigneter Seiten. Mit einem Kennwort kann der „Elternmodus“ zur uneingeschränkten Nutzung des Internet wieder aktiviert werden.

Eine „Zensur in der eigenen Familie“ halte ich nach wie vor für den richtigen Weg. Der KinderServer ist eine gute Maßnahme, mit deren Hilfe Kinder sicher an das Internet herangeführt werden können. Dennoch sollten Eltern ihre Aufsichtspflicht nicht allein an die Technik delegieren. Um einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet zu erlernen, braucht es die gleiche stete Aufmerksamkeit der Eltern wie beispielsweise im Straßenverkehr.

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